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Kantorei St. Johannis — Mainz

Wir begrüßen Sie

auf den Internetseiten der Kirchenmusik an St.Johannis, der ältesten Kirche in Mainz. Hier finden Sie Informationen über die Johanniskantorei und die kirchenmusikalischen Veranstaltungen an St. Johannis und in der Josefskapelle.

Das erste Konzert in der Johanniskirche seit ...

einer gefühlten Ewigkeit

Am 12. Mai um 20 Uhr führt die Johannis-Kantorei

Geistliche Chormusik von Claudio Monteverdi.

auf.

Ausführende sind:
Vokal- und Instrumentalsolisten, Orchester und Johannis-Kantorei Mainz unter der Leitung von Kantor Volker Ellenberger. Das Konzert findet im Rahmen des Projekts der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Mainz heißt "Kunst, Kultur und Karneval in Venedig statt."

Wussten Sie schon, dass Monteverdi


...als Domkapellmeister am Markusdom zu Venedig eines der wichtigsten musikalischen Ämter seiner Zeit in Italien innehatte.
...Kompositionen schuf, die sogar im protestantischen Norden aufgeführt wurden.
...als hervorstechendsten Charakterzug eine gewisse Bedächtigkeit besaß.
...nur vormittags und abends zu komponieren pflegte und Zeitdruck hasste.
...der einzig namhafte Komponist war, der nicht verpflichtet war, für jeden Sonntag und jedes Fest zu komponieren und somit große künstlerische Freiheiten hatte.
...neben seinen kompositorischen Obliegenheiten sich der Alchemie widmete.
...keine Musik für gewöhnliche Ohren schrieb, sondern individuell ausgeprägte Werke, die seine Zeitgenossen faszinierten und, besonders die Damenwelt in Opernaufführungen, zu Emotionen hinrissen.
...ein Revolutionär wider Willen war, der einerseits innovativ war (auch in der Adaption alter Stile), andererseits sich nicht als ein Neuerer verstand.
...der erste namhafte Musiker des Expressiven war.
...ein kompositorisches Interesse bekundete, in seinen Werken nicht den Text ausdrücken zu wollen, sondern die Charaktere der Menschen zu beschreiben.
...der "Erfinder" des Lamentobasses war.
...der "Erfinder" noch heute gebräuchlicher Spielweisen auf der Violine war (z.B. pizzicato).
...der "Erfinder" des Pyrrhichius (ein spezieller Rhythmus, der nur aus zwei Kürzen bestand), und damit den Grundstein legte für die Entwicklung der modernen Musik.
...in seinen Opern mit dem bis dahin gültigen aristotelischen Konzept von der Einheit des Ortes, der Zeit und der Handlung brach zu Gunsten eines Textes, in dem die üblichen Götter ihre identifikatorische Rolle verloren und dafür gesellschaftskritische Positionen artikuliert wurden.
...als erster Komponist eine weibliche Titelheldin schuf (Penelope).
...die Rolle für eine Altstimme komponierte, nicht für eine hohe Männerstimme wie es sonst üblich war.
...sich am Ende seines Lebens zum Priester weihen ließ.


„Beschriebene Musik ist wie ein erzähltes Mittag-Essen“ (F. Grillparzer). Um über Musik zu reden, muss man sie vorerst hören und erleben. Kommen Sie doch am 12. Mai in die Johanniskirche zu unserem Konzert mit Vokalstücken aus der Sammlung der „Selva morale e spirituale“ von Cl. Monteverdi und lassen Sie sich von der Musik eines der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte faszinieren.

bulletDas aktuelle Programm

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